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EINLADUNG: Fortbildung „Minderjährige Eheleute (Kinderehe) und drohende Zwangsheirat – Chancen und Grenzen der Jugendhilfe“

Zwangsverheiratung ist eine Form von Gewalt, die auch in Deutschland vorkommt. In der Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus dem Jahr 2011 wurden 3 443 Betroffene im Jahr 2008 benannt. Hiervon sind rund 60 Prozent angedrohte und 40 Prozent vollzogene Zwangsverheiratungen. Die Dunkelziffer ist vermutlich höher.

Auch die Schließung von Ehen von Minderjährigen (Kinderehen) wird sehr kritisch gesehen, weil das Wohl der Minderjährigen und ihre Entwicklungschancen beeinträchtigt werden können. In Deutschland ist am 22. Juli 2017 das Gesetz zur Bekämpfung von Kinderehen in Kraft getreten. Dieses beinhaltet insbesondere die Festsetzung des Ehemündigkeitsalters auf 18 Jahre und die Aufhebung beziehungsweise Unwirksamkeit von bereits (auch im Ausland) geschlossenen Ehen unter Minderjährigen.

Ziel der Fachtagung ist die umfassende Information, die Vernetzung sowie Sensibilisierung der Teilnehmenden und das Wissen über Möglichkeiten in der Kinder- und Jugendhilfe.

Wann: 19. Juni 2018

Wo: KVJS-Tagungszentrum Gültstein (Schloßstr. 31, 71083 Herrenberg-Gültstein), Baden-Württemberg

Zielgruppe: Mitarbeitende aus der Kinder- und Jugendhilfe, die in Kontakt mit minderjährigen Mädchen und Jungen sowie deren Vertrauten sind, insbesondere Mitarbeitende aus dem Sozialen Dienst, der Jugend- und Jugendsozialarbeit, der Schulsozialarbeit, Mitarbeitende aus Beratungsstellen, der justiznahen Jugendhilfe (Jugendgerichtshilfe, Bewährungshilfe)

Gebühr: 92,00 Euro

Maximale Teilnehmeranzahl: 30 - 80

Anmeldung: bis zum 4. Juni 2018

Mehr Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie in der Tagesordnung (PDF).